Außerhalb der Stadt

Den Glanz den Coney Island einst hatte, ist schon längst verloren gegangen. Dennoch ist es ein beliebtes Touristenziel.

Den Glanz den Coney Island einst hatte, ist schon längst verloren gegangen. Dennoch ist es ein beliebtes Touristenziel.

Genug von der Großstadthektik? In der Umgebung von New York City gibt es zahlreiche schöne Plätzchen, die es wert sind, zu besuchen. Auf dieser Seite stellen wir den Strand Coney Island im Süden vom Stadtteil Brooklyn. Also, genau genommen sind wir dann New York City immer noch nicht entflohen.

Die Name des heutigen Strandes tauchte erstmals im Jahr 1639 auf einer Karte auf. Damals gehörte das Gebiet, wie auch das damalige Neu-Amsterdam (New York City) zu der niederländischen Kolonie Nieuw Nederland (dt. Neu-Niederlande). Coney Island war damals unter dem Namen Conyne Eylandt (Konijn Eiland) bekannt, was übersetzt so viel wie Kanincheninsel bedeutet. Dies ist darauf zurück zu führen, dass früher auf Long Island eine hohe Kaninchenpopulation herrschte. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde Coney Island ein beliebter Badeort für die wohlhabenden Bürger von New York City. In den 1840er Jahren fuhren auch erstmals Raddampfer aus dem Süden von Manhattan zu dem Badeort. Dank den geringen Fahrtkosten wurde Coney Island nun auch für die Mittelschicht erreichbar. Als im Jahr 1889 der Süden von Brooklyn an die Hochbahn (die heute zur New York City Subway gehört) angeschlossen wurde, stieg der Besucherstrom stetig. Da nun noch mehr Besucher aus der Stadt kamen, rochen die Geschäftsleute das schnelle Geld. Es wurden Pferderennbahnen erbaut und daher zählte Coney Island eine Zeit lang zur Hochburg von Pferderennen und dem schnellen Geld durch Wetten. Es wurden mit Achterbahnen und Schießbuden die ersten Fahrgeschäfte erbaut. Etwas später folgten die ersten Vergnügungsparks (wie zum Beispiel mit dem Sea Lion Park oder dem berühmten Luna Park). In den 40er Jahren zu der Zeit des Zweiten Weltkriegs waren die Attraktionen auf Coney Island zwar noch immer beliebt, aber vor allem weil die Amerikaner nun gerne mit dem Auto zu großen Vergnügungsparks hinfuhren verlor Coney Island eine große Zahl der Besucher. Der Strand mit den Vergnügungsparks war nämlich sehr schlecht an Schnellstraßen oder Autobahnen angeschlossen. Aber auch die Erfindung des Fernsehers führte, wie beim Times Square, zu immer wenigeren Besuchern. Daher mussten viele der zahlreichen Freizeitparks aufgrund der Unwirtschaftlichkeit schließen. Seit etwa 1975 geht es wieder langsam aufwärts für Coney Island. Auch von Seiten der Stadt gibt es nun wieder Bemühungen den Strand und die Umgebung wieder für die Besucher attraktiv zu machen. Vor allem die Ruinen der alten Sehenswürdigkeiten und der Broadwalk versprühen Charme von alten Spielfilmen. Brandneue Freizeiteinrichtungen sucht man hier vergebens.

 

 

 

Entlang der Strandpromenade von Coney Island gibt es diverse Fast Food-Restaurants und Freizeitparks.

Entlang der Strandpromenade von Coney Island gibt es diverse Fast Food-Restaurants und Freizeitparks.

Dem Großstadt-Stress entfliehen

 

Möchte man nur für ein paar Stunden dem hektischen New Yorker Leben entfliehen, ist Coney Island wie geschaffen dafür. Es tummeln sich zwar je nach Jahreszeit und Wetter viele Menschen am Strand und der Strandpromenade, aber Hektik findet man hier nicht. Es läuft hier alles sehr entspannt ab. Vor allem in den Sommermonaten ist der Strand bei Coney Island ein beliebtes Ausflugsziel der New Yorker. In nur einer halben Stunde mit der Subway aus Manhattan geht es hier zum Meer. An heißen Tagen findet man, wenn der Weg über den glühend heißen Sand geschafft ist, im Atlantik Abkühlung. Das Baden im Meer ist übrigens nur erlaubt, wenn Rettungsschwimmer am Strand anwesend sind. Ansonsten darf nicht in das Wasser gegangen werden, vor allem weil weiter draußen oft starke Strömungen sind und daher Lebensgefahr herrscht. Möchte man hingegen nicht baden oder eignet sich das Wetter einfach nicht dafür, kann man entweder am Strand Sonnenbaden oder dem Broadwalk entlang gehen und die perfekte Aussicht, inklusive frischer Meeresbrise genießen.

Entlang dieser Promenade liegen zahlreiche Diner & Bars. Auch den wohl berühmtesten Hot Dog gibt es bei Nathan’s Famous direkt am Broadwalk oder an der Ecke Surf Avenue/Stillwell Avenue. Seit 1916 findet dort jeden 4. Juli (am amerikanischen Unabhängigkeitstag) das internationale Hot Dog-Wettessen statt. Seit dem Jahr 2013 liegt der Weltrekord übrigens bei 69 gegessenen Hot Dogs in nur zehn Minuten. Aber auch diverse Attraktionen, wie der Parachute Jump-Turm oder eine Fahrt mit dem berühmten Wonder Wheel oder der Cyclone Achterbahn locken die Menschen an.

 

 

 

In kurzer Zeit von der Großstadt zum Strand

 

Je nachdem von wo man in Manhattan mit der Subway in Richtung Coney Island startet dauert die Fahrt zwischen 30 und 60 Minuten. Gleich vier Subway-Linien ( & ) enden bei der Station Coney Island – Stillwell Avenue. Von dieser Station sind es nur mehr ein paar Meter über die Stillwell Avenue hinunter zum Strand. Aber auch bei der (lange) Fahrt von Manhattan aus gibt es viel zu sehen: Mit allen, außer der Linie , geht es zuerst über die Manhattan Bridge und danach meist oberirdisch quer durch den Stadtteil Brooklyn. Die Aussichten von der Hochbahn auf die Gebäude sind sehr je nach Geschmack interessant.

 

 

 

Bildergalerie zu Coney Island

 

 

 

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